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MUSIK IN BEWEGUNG / MUSIK UND TANZ, 25. JUNI 2018

Freies Orchester M18

Das Orchester M18 ist ein junges Orchester, das sich ebenso durch die kraftvoll-ungestüme Spielfreude wie auch die innovative Programmgestaltung und die Lust auf unkonventionelle Interpretationsansätze auszeichnet.

Ziel der musikalischen Arbeit des Orchester M18 ist nicht die Spezialisierung auf eine bestimmte Epoche oder Stilrichtung, sondern ein möglichst breit gefächertes Repertoire, das Barock und Klassik ebenso umfasst wie Werke der klassischen Moderne und zeitgenössische Kompositionen.

Das Orchester arbeitet in diesem Zusammenhang mit Dirigenten und Solisten zusammen, die sowohl hinsichtlich ihrer interpretatorischen Herangehensweise wie auch ihres Kernrepertoires aus unterschiedlichen Richtungen kommen und dem Ensemble dadurch immer wieder neue Perspektiven eröffnen:

Die Idee, selbst ein solches Orchester ins Leben zu rufen, entstand im Jahr 2003 nicht etwa aus einem kommerziellen Interesse heraus, sondern aus dem Wunsch, gemeinsam auf höchstem künstlerischen Niveau zu musizieren und eigenständig über Programmkonzeption, Dirigenten, Solisten wie auch Orchesterbesetzung entscheiden zu können.

mehr Infos unter orchester-m18.de

Johannes Klumpp, Dirigent

„Es bedarf eines Dirigenten, der diesen Brückenschlag zwischen den Genres und Epochen „kann“: Johannes Klumpp (…) schiebt Klischees in die historische Ecke. Auf diese Weise klingen Grieg, Skalkottas, Bartók oder Mozart (…) völlig neu im Temperament, in der Direktheit, in ihrem rasanten Klangzauber.“ (WESTDEUTSCHE ALLG. ZEITUNG)

Der in Stuttgart geborene Johannes Klumpp, erlernte neben einem Violastudium sein Handwerk unter Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Gunter Kahlert in Weimar. 2007 machte erstmals mit einem 2. Platz beim Dirigentenwettbewerb Besançon international auf sich aufmerksam. Es folgten Auszeichnungen beim Deutschen Hochschul-wettbewerb „in memoriam Herbert von Karajan“, bei dem er sowohl mit dem Ersten als auch einem Sonderpreis geehrt wurde, sowie 2011 beim Deutschen Dirigentenwettbewerb. Meisterkurse bei namhaften Dirigenten wie Kurt Masur, Gennady Rozhdestvensky und Michail Jurowski rundeten seine künstlerische Ausbildung ab, während derer Johannes Klumpp als „Maestro von Morgen“ vom deutschen Musikrat gefördert wurde.

Eine rege Konzerttätigkeit führt Johannes Klumpp derweil zu renommierten Orchestern, darunter das Konzerthausorchester Berlin, die Düsseldorfer Symphoniker, die Dresdner Philharmonie, das WDR Funkhausorchester Köln, das Staatsorchester Stuttgart, die Münchener, Stuttgarter und Nürnberger Sinfoniker, das Russian Philharmonic Orchestra sowie die Kammerakademie Potsdam. Seine jüngste Einspielung mit dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Fagottisten Matthias Rácz mit Werken von Françaix, Tomasi, Jolivet und Villa-Lobos wurde von der Kritik hochgelobt.

WE-DANCE

Mit unseren Tanzprojekten wollen wir besonders die Jugendlichen er­rei­chen, die auf Grund ihrer sozialen Herkunft oft nicht die Chance be­kom­men, an künstlerisch ambitionierten Angeboten teilzunehmen. Unsere Arbeit beginnt im täglichen Lebensumfeld der Kinder. Hier holen wir sie ab und bieten ihnen die Möglichkeit der Teilhabe und den neu­tra­len Raum sich neuen Wegen, Begegnungen und Heraus­for­derungen zu öffnen.

Wir legen besonderen Wert auf die ge­mein­same Erarbeitung der Stücke und den damit verbundenen kreativen Arbeitsprozess. Bei der ge­mein­samen Erarbeitung von Tanzprojekten unter Anleitung pro­fessio­neller Tänzer und Choreographen geht es darum, Freude am Tanzen zu wecken sowie das in jedem der Kinder und Jugendlichen vorhandene kreative Potential zu erschließen, aber auch Selbstüberwindung und Selbst­disziplin zu üben und dadurch ein hohes künstlerisches Niveau und ein ausgeprägtes Miteinander zu erreichen.

Volker Eisenach, Choreograf

Volker Eisenach erhielt seine professionelle Ausbildung in London an der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance und der Imperial Society of Teachers of Dancing. Als Jugendlicher begann er in einer schulischen Tanz-Ag mit dem Hobby, das zu seiner Leidenschaft und seinem Beruf geworden ist. 1992 war er der Mitbegründer der Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL), deren künstlerischer Leiter er bis zum heutigen Tag ist.

Neben unzähligen Choreographien und Inszenierungen für die FTL hat Volker Eisenach für die Berliner Philharmoniker, die Carnegie Hall, die Bregenzer Festspiele, die Wiener Festwochen, das Harare International Festival of the Arts in Simbabwe, die Neuköllner Oper, die Haller Bachtage, das Internationale Musikfestival Holstebro, die Jedermann-Festspiele im Berliner Dom und für eine Vielzahl von Schulen und Jugendeinrichtungen im In- und Ausland gearbeitet.

Für die Berliner Philharmoniker hat Volker Eisenach seit „Le sacre du printemps“/„Rhythm is it!“ als Choreograph und Choreographieassistent an einer Reihe von Projekten gearbeitet. Seit dem Jahr 2003 hat er regelmäßig seinem ehemaligen Lehrer Royston Maldoom bei Projekten in Europa, Nordamerika und Neuseeland assistiert.

LADIES’ NIGHT / CROSSOVER 02. JULI 2018

Christina Schauer, Tuba

Christina ist die Frau, deren Instrument immer die doppelte Größe des restlichen Reisegepäcks aufweist und welche daher meist mehr zu hören als zu sehen ist. Wenn sie nicht gerade für das nötige musikalische Fundament sorgt, schreibt sie die verrücktesten und verschiedensten Arrangements für unser Ensemble. Beruflich ist sie als Tubalehrerin im Bezirk Schärding (OÖ) und als Aushilfstubistin in der Niederbayerischen Philharmonie tätig. Doch das alles ist für sie nicht genug: sie wollte mehr. Schneller, weiter und vor allem höher: Sie fand ihre Erfüllung als Sopran. Mit sämtlichen Titeln im Tubieren und Jodeln bereist sie nun die Welt.

Isabella Hauser, Trompete

Isabella ist eine Trompeterin für alle Fälle. Nach ihrem Studium in Linz und Wien ist sie wieder ins heimatliche Mühlviertel zurückgekehrt, um in den dortigen Landesmusikschulen kleinen und großen Trompetern die Kunst des Trötens näher zu bringen. Außerdem tourt sie als Solokornettistin der Brassband Oberösterreich durch die Welt.

Hedwig-Martha Emmerich, Trompete

Hedwig – der orange Sonnenschein an Trompete und Flügelhorn – sorgt für erfrischende Momente und den nötigen Ausgleich zwischen den musikalischen Höhen und Tiefen des Ensembles. Sie verstärkt die bayerischen Aspekte von Brassessoires und markiert unseren nördlichsten Punkt auf der Landkarte, sodass unsere geographische Ensemble-Ausdehnung exakt 400 km beträgt. Wenn sie nicht mit uns AUF der Bühne stehen darf, verbringt sie ihren beruflichen Alltag UNTERTAGE (im Orchester des Landestheaters Coburg).

Katharina Obereder, Posaune

Katharina ist unsere Obfrau, die zuständig für alles ist, was ein Frauenbrassquintett so braucht oder wofür von den anderen keine zuständig ist. Und das kann viel sein: von der Mitorganisation unserer Konzerte, der Wartung der Homepage, dem Designen von Flyern bis hin zu unseren Konzerttrinkbechern und unseren neuen Sabbertüchern oder einem Motivationskuchen für unsere Probenpausen. Und wenn sie als Gymnasiallehrerin nicht gerade Mathematikschularbeiten und Musiktests korrigiert, verbringt sie ihre Abende und Nächte damit, unsere Optik und Akustik auf Video zu bannen. (mehr dazu auf youtube!)

Franziska Lehner, Horn

Franziska ist unser Brassessoiresküken. Sie ist Musikschullehrerin mit Leib und Seele. Um auch wirklich alle kleinen und großen Hörnchen zu erreichen, tourt sie durch ganz Zentraloberösterreich. Mit wilden Läufen und ausdrucksvollen Melodien verschönert sie unsere Polkas und Märsche besser als ein Bariton. Sagen Sie nie ihr Instrument geht nach hinten los!

TANGO NIGHT – TANGO TRIFFT VIDEO / MUSIK UND VIDEO, 04. JULI 2018

FLEX ENSEMBLE
Kana Sugimura, Violine
Anna Szulc-Kapala, Viola
Martha Bijlsma, Violoncello
Endri Nini, Klavier

Das Klavierquartett Flex Ensemble prägt eine hohe musikalische Qualität, eine große Spielfreude und Lust am Experimentieren, sowie die Suche nach neuen Wegen der Vermittlung zwischen Musik, Musikern und Publikum. Neben Auftritten auf Festivals und Konzerten im In- und Ausland arbeitet das Ensemble deshalb auch an eigenen Formaten.
Die Hingabe des Flex Ensembles zur großen Quartettliteratur ergänzt sich im Wunsch des Quartetts, Künstler und Zuhörer gleichermaßen durch regelmäßige Uraufführungen neuer vom Flex Ensemble in Auftrag gegebener Werke zu bereichern. Die Programme schließen Weltpremieren von Márton Illés, Gérard Pesson und Johannes Schöllhorn ein. Das Quartett arbeitet mit einer Reihe von namhaften Künstlern zusammen, wie Wolfgang Güttler (Kontrabass), Daniel Rowland (Violine), Oliver Wille (Violine), Albrecht Mayer (Oboe), Elsbeth Moser (Bajan) und Kostas Raptis (Bandoneon).
Zusätzlich zu ihren Konzerten kreieren und spielen die Mitglieder des Flex Ensembles musikalische Programme für Kinder. Sie besuchen Schulen und geben Kindern die Möglichkeit, Kammermusik aller möglichen Stilrichtungen und Charaktere zu erleben.

Das Flex Ensemble ist Gründer und künstlerischer Leiter des seit 2014 jährlich stattfindenden Chamber Music Fest Rheinhessen und seit der Konzertsaison 2016/17 organisiert das Ensemble seine eigene Konzertreihe unter dem Motto „imPULS“ in Hannover. Die beiden Veranstaltungen prägen innovative Programme, die es einem vielgestaltigen Publikum ermöglichen unterschiedlichste Musik zu erleben. Im Herbst 2014 hat das Klavierquartett sein CD Debüt „The Arrival of Night“ mit Werken von Brahms, Piazzolla und Hartke beim Label GENUIN Classics veröffentlicht. Die Kritiken lauteten: „Welch ein Debüt“ (Rhein-Main-Magazin), „Eine gute Produktion, die Lust darauf macht, mehr vom Flex Ensemble zu hören.“ (Das Orchester), „Elegant bis elegisch, ein wunderbar miteinander harmonisierendes Ensemble“ (hr2Kultur), „Überwältigend! Wahrlich alle drei Werke auf der CD wurden transzendent interpretiert!“ (Komponist Stephen Hartke). 2018 folgt eine Einspielung mit französischem Repertoire.

Mit internationalen Auszeichnungen hat sich das Flex Ensemble bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 2012 als eines der dynamischsten Ensembles seiner Generation etabliert (Internationaler Schumann Kammermusikpreis Frankfurt: 1. Preis und Sonderpreis, Gianni Bergamo Classic Music Award Lugano: 1. Preis). Es folgten Auszeichnungen und Preise beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Kiejstut Bacewicz in Łódź/Polen, beim Premio Trio di Trieste/Italien und bei der Solti Foundation in England. Auf diesen Erfolgen aufbauend trat das Quartett unter anderem in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Alten Oper Frankfurt, Beijing Performing Arts Center, der Meistersingerhalle Nürnberg und bei Festivals wie dem Festival de Musique de Menton, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, dem Heidelberger Frühling und dem Prishtina International Music Festival auf. Viele dieser Konzerte sind vom SWR, NDR Kultur und vom niederländischen Radio 4 aufgenommen oder live übertragen worden.

Die Mitglieder des Flex Ensembles haben an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unter intensiver Betreuung von Oliver Wille und Markus Becker studiert und absolvierten eine Reihe von inspirierenden Meisterkursen unter Eberhard Feltz, Mark Gothoni und Konrad Elser, um nur einige zu nennen. Sie sind ehemalige Stipendiaten der Villa Musica, wo sie mit einflussreichen Mentoren wie Günther Pichler, dem Artemis Quartett und dem Juilliard String Quartet gearbeitet haben.

Mehr Infos unter www.flexensemble.com

Konstantinos Raptis, Bandoneon/Arrangements

 
Der in Griechenland geborene Akkordeon- und Bandoneonsolist Konstantinos Raptis ist bereits seit über 15 Jahren im internationalen Konzertleben präsent. Seine Ausbildung absolvierte er mit dem Konzertexamen an der Hochschule für Musik Medien und Theater in Hannover. Neben seinen vorangegangenen Klavier-, Tonsatz-, und Musikwissenschaftsstudien, gab ihm dort auch seine Mentorin Prof. Elsbeth Moser wichtige Impulse für sein künstlerisches Schaffen. Gefördert wurde er während seiner langjährigen Studien von der „Alexandros S. Onassis Stiftung“ und der „Ioannis und Efi Micheli Stiftung“. Für seine herausragenden Fähigkeiten wurde er bei mehreren internationalen Akkordeonwettbewerben mit Preisen ausgezeichnet.
Konstantinos Raptis trat dabei bereits mit renommiertesten Orchestern und Ensembles in Erscheinung. Gastspiele gab er unter anderen mit den Orchestern der Oper „Unter den Linden“, Wiener Philarmoniker, Academia Santa Cecilia, mit dem Ensemble Modern mit dem NDR Hannover und Hamburg und allen wichtigen griechischen Orchestern.
Sein musikalisches Spektrum reicht von der Musik der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik und von Folklore diverser Kulturen bis hin zur freien Improvisation. Neben seinen Konzertauftritten entwickelte er sich zu einem gefragten Arrangeur. Seine Arrangements für den Chor der Musikhochschule Bremen, das Kammermusikfestival Niederrhein, das Orchester der Farben (Athen) und das Ensemble Violoncellissimo, fanden in der Presse großen Anklang.
Seit über 10 Jahren ist Konstantinos Raptis auch als Pädagoge aktiv. Er führte ab 2005 das Akkordeonstudium an der Universität „Makedonia“ Thessaloniki, in der Abteilung für Musikalische Wissenschaft und Kunst erstmals ein.

Tosh Leykum, Video-Art

Seit ca. 15 Jahren freiberuflicher Videokünstler mit dem Schwerpunkt auf Live-Videoprojektionen in Verbindung zu Live-Musik. Live-Videoprojektionen - VideoArt. Hierbei entstanden Zusammenarbeiten unter anderem mit den Düsseldorfer Symphonikern, dem Ausnahmegeiger Takashi Bernhöft zusammen mit dem WDR Rundfunkorchester, dem Philharmonisches Orchester der Stadt Trier sowie verschiedenen Ensembles und Solokünstlern.

Live-Videoprojektionen zu Lesungen  “Lange Nacht der Kirchen“ in der Aegidienkirche Hannover, „Lesung für Gehörlose“ im Künstlerhaus Hannover, Zeitgeister und Enzos Hörbar(enercity expo-café), „100 Jahre 1. Weltkrieg“ (Marktkirche Hannover, Michaeleiskirche Hildesheim), „Worte im Licht“ zum Thema Bücherverbrennung im 2. Weltkrieg, „Die fromme Helene“ (Staatsoper Hannover), „Paradise“ Live-Hörspiel, Kampnagel Hamburg.

Regelmässige Auftritte mit live Video-Art beim „Dialog der Künste“ im Künstlerhaus Hannover. Mitbegründer und Mitglied des schwedisch-deutschem Trio LST (Sopran, Gitarre, Video) mit audio-visuellen Umsetzungen von Baudelaire Texten. Auftritte in Schweden, der Schweiz und in Deutschland. Eigenproduktionen und Mitarbeit an verschiedener Kurzfilmen, dem Kinofilm  „Salto“ von Maximilian Moll (Berlin) und Dokumentationen  wie z.B. „Tag der Norddeutschen“ (NDR), „topsy turvy topografie“ (Kunsthalle Bremen), filmische Begleitung einer CD Produktion des dogma chamber orchestra. Szpielman´s Piano“ Kurz-Dokumentarfilm über einen Auschwitz-Überlebenden (Eigenproduktion), Kurzfilm „Der Tot und das Mädchen“ (Eigenproduktion). Insgesamt über 20 Normierungen für Eigenproduktionen auf internationalen Filmfestivals. Musikvideoproduktion  u.a. für Blake Fleming (ex The Mars Volta, USA). Verschieden Produktionen mit Veröffentlichung durch VIVA, MTV, der DVD „Sound of Mystery III“, 13th Street (A Division of NBC Universal) und auf internationalen Filmfestivals wie z.B. das NYC Independent Film Festival.

Verschiedenen künstlerische Projekte  in Zusammenarbeit u.a. mit der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, mit dem Fotokünstler Tomek Mzyk, der Architektin und Künstlerin Janin Walter, dem Architekten und Lichtkünstler Georg Hobelsberger und der japanischen Künstlerin Hiroko. Ausstellung (1. Monat) zum Thema 1. Weltkrieg mit Video- und Klanginstallationen (Rathaus Wolfsburg) und in der Predigthalle, Jüdischer Friedhof An der Strangriede, Hannover.

Initiator und künstlerischer Leiter  des im Sprengel Museum Hannover aufgeführten „Projekt Together“ mit verschiedenen Interpretationen der Komposition „Together“ von Isang Yun.

Mehr Infos unter www.tosh-leykum.de

MUSIC SLAM – FORELLENGESCHNETZELTES VOM FEINSTEN, 08.07.2018

ARAMIS TRIO
Martin Emmerich, Violine
Heiner Reich, Violoncello
Fabian Wankmüller, Klavier

Martin Emmerichs sensibler Geigenton, das klangvolle Cello von Heiner Reich und das virtuos gespielte Klavier von Fabian Wankmüller verbanden sich von Anfang bis Ende zu nahtlosem Zusammenspiel, müheloser Bewältigung aller technischer Schwierigkeiten und ausdrucksvoller Gestaltung.

Das Orchester, November 2015

Nach einem der drei Musketiere von Alexandre Dumas benannt, musiziert das im Mai 2009 gegründete Aramis Trio stets dem Leitsatz der drei Kameraden folgend „alle für einen – einer für alle“. Dieses Motto kennzeichnet ihre überzeugende Interpretation und ihr leidenschaftliches Spiel, mit dem sie Publikum und Presse gleichermaßen begeistern.

Das Aramis Trio war bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling, den Schwetzinger Schlossfestspielen, dem Festival Pablo Casals in Prades und dem Orlando Festival in Kerkrade zu Gast. Konzerte, bei denen das junge Ensemble auch mehrmals mit Beethovens Tripelkonzert zu hören war, führten die drei Musiker durch ganz Deutschland sowie nach Frankreich, Österreich, Italien, Polen, Norwegen und Holland.

Studien bei Prof. Jörg-Wolfgang Jahn und Volker David Kirchner an der Karlsruher Musikhochschule, bei Markus Becker an der Musikhochschule Hannover sowie an der von Hatto Beyerle gegründeten European Chamber Music Academy (ECMA) prägten die künstlerische Entwicklung. Seit einigen Jahren wird das Ensemble kontinuierlich vom Fauré Quartett betreut, welches maßgeblich zur Herausbildung eines eigenen Stils beitrug. Weitere musikalische Impulse erhielten die drei Musiker durch regelmäßige Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Trio Fontenay und des Trio Opus 8.

Im September 2009 gewann das durch die Anna Ruths-Stiftung geförderte Trio den Wettbewerb Cours et concours der Villa Musica und konnte ein halbes Jahr später den internationalen Concours „Charles Hennen“ in den Niederlanden für sich entscheiden.

2012 und 2013 initiierte das Aramis Trio das interdisziplinäre Kammermusik-Festival KLANGGRENZEN, das zunächst in Karlsruhe stattfand und seit 2016 in Coburg präsentiert wird.

Konzertmitschnitte und CD-Aufnahmen durch den SWR dokumentieren das musikalische Schaffen des Aramis Trios. Ein besonderes Anliegen des Ensembles ist es, dem Zuhörer neben gängigem Repertoire auch weniger bekannte Werke der Vergangenheit und Gegenwart zu vermitteln – frei nach Alexandre Dumas: „Glücklicher als der Glücklichste ist, wer andere Menschen glücklich machen kann.“ (Alexandre Dumas, père).

Mehr Infos unter www.aramistrio.de

Annemarie Birckner, Viola

Annemarie Birckner wurde in Jena geboren. Ihren ersten Violinunterricht erhielt sie bei Evelyn Waas, dieser wurde später von Prof. Anne-Katrin Lindig am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar fortgesetzt und vertieft, an dem Annemarie im Alter von 13 Jahren aufgenommen wurde. Bei der Geige blieb es allerdings nicht, in der 11. Klasse entschied sie sich auf die Bratsche umzusteigen und erhielt ab da Unterricht bei Prof. Erich Krüger sowie bei Prof. Ditte Leser. Nachdem Annemarie im Jahr 2010 ihr Abitur am Musikgymnasium absolviert hatte begann sie direkt im Anschluss ein Bratschenstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Während dieser Zeit sammelte sie bald erste professionelle Orchestererfahrung als Substitutin in der Staatskapelle Weimar. Auch führten sie als Mitglied verschiedener Ensembles wie der jungen Stuttgarter Bachakademie unter der Leitung von Helmut Rilling sowie des Young Philharmonic Orchestra Jerusalem-Weimar Konzertreisen nach Israel, die Schweiz und nach Chile.

Ein weiterer wichtiger Teil der musikalischen Ausbildung während des Studiums von Annemarie wurde durch die Kammermusik geprägt. Als Mitglied des Coloresquartetts nahm sie an verschiedenen Kammermusikkursen unter anderem bei Mitgliedern des Mandelrings-, Artemis- sowie Armidaquartettes teil. Als Stipendiatin der Stiftung „Live Musik Now“ ist Annemarie auch im Bereich der Musikvermittlung tätig. Momentan studiert Annemarie an der HfM Weimar im Master und war außerdem seit der Spielzeit 2015/16 bis zum Sommer 2017 Mitglied der Orchesterakademie der Staatskapelle Weimar. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie im Orchester des Landestheaters Coburg angestellt. 

Christian Ernst, Kontrabass

Christian Ernst studierte an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar. 
Nach Engagements beim Nationaltheater Weimar, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin kam er 2011 zum Philharmonischen Orchester Landestheater Coburg, wo er seitdem die Stelle des stellvertretenden Solobassisten innehat. Zusätzliche Erfahrungen sammelte er am Theater Erfurt, den Nürnberger Symphonikern, dem Mainfranken Theater Würzburg sowie dem SWR Symphonieorchester.

Peter Parkster, music slam

Hallo, mein Name ist…
… Troy McClure und Sie kennen mich vielleicht aus Filmen wie „Mit dem Gurt festgezurrt“ oder „Nukleartechnik für Anfänger und alle die es werden wollen.“
Nee, Quatsch, ich bin Peter Parkster, Poetry Slammer.

Seit 2007 gehe ich diesem Hobby nach, was mich von Sylt bis Lindau (Bodensee) und von Dresden bis Köln quer durch die Republik führte. Bei den deutschsprachigen Meisterschaften 2008 (Zürich) und 2009 (Düsseldorf) durfte ich die Nachbarstadt Fürth vertreten und auch für die Meisterschaften 2013 in Bielefeld qualifizierte ich mich unter dem Wappen des Kleeblatts. Weitere Auftritt außerhalb der Bundesrepublik fanden unter anderem in Salzburg oder Zürich statt.

Bei den fränkischen Meisterschaften des Poetry Slam (Frankenslam) 2011 in Fürth musste ich mich knapp mit dem zweiten Platz geschlagen geben, was mich für die Teilnahme 2014 in Bayreuth um so mehr motivierte und schließlich zum Titel führte. Den ich leider – wie ich hier anmerken muss – 2015 in Schweinfurt wegen 0,1 Punkten nicht verteidigen konnte. Tja, da kann man nix machen.

Im Oktober 2012 war ich Teilnehmer des bisher einzigen bekannten 25-Stunden-Weltrekord-Poetry Slam anlässlich der Neueröffnung der Stadtbibliothek Nürnberg, welchen ich nach den genannten 25 Stunden und 17 gelesen Texten für mich entscheiden konnte.

Zusammen mit den Kollegen Michael Jakob (Nürnberg), Gymmick (Nürnberg) und Thomas Schmidt (Schwabach) bilde ich die Stammbesetzung der fränkischen Lesebühne „Das Lesen der Anderen (DLDA)“, die seit September 2013 in Fürth (Kofferfabrik) und Nürnberg (Anfangs Cinecitta, ab 10/15 im Zentralcafé) vertreten ist. Weiterhin gab es auch schon Gastspiele von DLDA in Schwabach und Erlangen.

Neben den Auftritten bei Poetry Slams und als Mitglied der Lesebühne „Das Lesen der Anderen“, war ich dichtenderweise bereits tätig für die „Deutsche Akademie für Fußballkultur“, das ZDF („Das aktuelle Sportstudio“), sowie für den „SportService der Stadt Nürnberg“ (im Rahmen der Ehrung der „Sportler des Jahres 2014“).