Konzerte

  • Sa, 27.04.2024
    19:30 Uhr

    Coburg

    Leise am Markt

    Musik und Kabarett

    MONDIEU OPERETTENASSEKURANZ!

    Treu sein, das liegt mir nicht

     

    „Operette? Aber sicher!“ ist das Firmenmotto der Mondieu Operettenassekuranz. Unsere Policen sind abendfüllende Bühnencollagen, in denen sich mitreißende Musik mit hintersinnigen Texten und doppelbödigen Conférencen zu einer Unterhaltungsform ganz eigener Art fügt.

    Vom Besten je ein bisschen: Musik aus dem Revuepalast, Texte wie im Schauspiel und, wenn wir ganz verrückt sind, auch ein bisschen Tanz aus dem Ballett. Vorwitzig und nicht immer ganz korrekt! Unsere Policen sind inspiriert vom Esprit der großstädtischen Operettenrevuen der 20er Jahre, vom Rhythmus der Jazz-Operette der Weimarer Republik – und einen Spritzer Wiener Operettenschmäh dann und wann können wir auch nicht ganz ausschließen.

    Mit Paula Buntschuh (Nadine Schuster) als der Mata Hari des Tasteninstruments, mit Liselotte Merzenischs (Julia Da Rio) bezauberndem Charme und Rigoberto Enrique José Cruz de la Lopez Vega (Ricardo Frenzel Baudisch) überschäumender Zurückhaltung helfen wir der Operette, dem gefallenen Mädchen des Musiktheaters, mit Schwung auf die wohlgeformten Beine.

    Viel Freude dabei!


    Julia da Rio
    Ricardo Frenzel Baudisch
    Nadine Schuster

  • Mo, 29.04.2024
    19:30 Uhr

    Coburg

    Pfarrzentrum St. Augustin

    Musik und Astronomie

    UNENDLICHE WEITEN!

    Kooperation mit den Musikfreunden Coburg

     

    Franz Schubert, Oktett in F-Dur, D 803

    Karlheinz Stockhausen, Tierkreis

     

    156 000 000 000 – eine Zahl, bei der man wohl zweimal hinschauen muss um sie zu entziffern. 156 Millionen Kilometer, das entspricht in etwa dem Abstand von der Sonne zur Erde. Können Sie sich unter dieser Entfernung etwas vorstellen? Wohl eher nicht. Versuchen wir einen zweiten Anlauf: Das Licht von der Sonne benötigt rund 8 Minuten bis es auf der Erde eintrifft. Jetzt eine genauere Vorstellung wie weit das ist? Vermutlich auch nicht. Letzter Versuch: man nehme ein gewöhnliches Blatt Papier (zugegeben ein extrem großes) und falte es 50 mal. Der daraus resultierende Papierblock entspricht eben diesen 156 Millionen Kilometern…
    Da dieser letzte Ansatz vermutlich jegliche Vorstellungskraft sprengt, und der Abstand Sonne-Erde (eine Astronomische Einheit) bezogen auf das ganze Universum (gelinde gesagt) recht klein ist, einigen wir uns doch auf den Titel des Konzertes: unendliche Weiten.

    Schon beim Komponieren seines Oktetts wusste Schubert, dass das Werk die Grenzen der Kammermusik sprengen würde: „…überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur großen Sinfonie bahnen.“ schrieb er über sein Oktett. Dieses Werk war demnach eine Art sinfonischer Studie und veranschaulicht Schuberts Suche nach den unendlichen Weiten.

    Karlheinz Stockhausen komponierte 1974 seinen Tierkreis, zu jedem der zwölf Sternzeichen eine Melodie. Er selbst sagte: «Jede Melodie ist jetzt in allen Massen und Proportionen im Einklang mit den Charakterzügen ihres Sternzeichens komponiert, und man wird viele Gesetzmäßigkeiten entdecken, wenn man eine Melodie oft hört und ihre Konstruktion genau betrachtet.»

    Der Musiker und Hobby-Astronom Joachim Roller führt uns mit fesselnden Zahlen und Fakten durch das Universum und hilft uns, die unendlichen Weiten zumindest ansatzweise zu verstehen und lässt uns vor Ehrfurcht zu erstarren.


    Soweol Kim und Martin Emmerich, Violine
    Annemarue Birckner, Viola
    Lorraine Buzea, Violoncello
    Christian Ernst, Kontrabass
    Thomas Acker, Fagott
    N.N. Klarinette
    Jonathan Baur, Horn
    Joachim Roller, Astronom

  • Fr, 03.05.2024
    19:30 Uhr

    Coburg

    Reithalle

    Musik und Tanz

    TANGO: EPOCA DE ORO!

    Benefizkonzert – Eintritt frei

     

    Tangos u.a. von Juan d’Arienzo, Carlos di Sarli, Osvaldo Pugliese und Aníbal Troilo

     

    Die Zeit ab Mitte der 30-er bis Ende der 40-er Jahre des letzten Jahrhunderts gilt als goldenes Zeitalter des Tango. Das Ensemble Tanguedon spielt Arrangements unter anderem von Juan d’Arienzo, Carlos di Sarli, Osvaldo Pugliese und Aníbal Troilo die als die zentralen Figuren mit ihrer Musik die ganze Stadt Buenos Aires zum Tanzen brachten.

    Als besonderes Highlight konnten Tanya Gutiérrez und Sebastián Avedaño gewonnen werden, die spektakuläre Choreographien dazu zeigen.


    Angela Rutigliano
    Dietmar Engels
    Diana Zohrabyan
    Christian Gerber
    Tanya Gutierrez
    Sevastian Avendaño

  • So, 05.05.2024
    11:00 Uhr

    Coburg

    Lutherschule

    Musik und darstellende Kunst

    GLEICH, ABER ANDERS!

    In Kooperation mit dem Landestheater Coburg

     

    Johannes Brahms, Klaviertrio Nr. 1 H-Dur, op. 8

    In der Urfassung von 1854 sowie in der revidierten Fassung von 1989

     

    „Es ist nicht schwer, zu komponieren. Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen.“ Johannes Brahms

    Betrachtet man die zwei Fassungen des Klaviertrios H-Dur von Johannes Brahms, könnten seine Worte nicht zutreffender sein. 35 Jahre benötigt Brahms, um aus seiner ersten Fassung ein Werk zu erschaffen, welches ohne die „überflüssigen“ Noten auskommt und bis heute die wichtigere Fassung bleibt. Doch gilt es herauszufinden, warum sich gerade die zweite Fassung derart durchsetzen konnte. Womöglich liegt es auch daran, wie Kritiker*innen mit Werken umgehen, wie Werke demnach der Öffentlichkeit schmackhaft gemacht werden, oder eben nicht. Vielleicht ist Johannes Brahms auch einfach älter und reifer in seinem Komponieren geworden und konnte somit seine eigenen Worte gezielter umsetzen.

    Nicht nur Musiker reifen, denken in neue Richtungen, verwerfen und verbessern. Auch Maler haben in vielen Fällen die unterschiedlichsten Varianten ihrer Werke angefertigt, bis schließlich das berühmte Endresultat geboren war, welches wir heute in Museen bestaunen können. Als Gegenpol zur musikalischen Entwicklung zeigen wir verschiedene Kunstwerke aus unterschiedlichen Schaffensperioden der Künstler.


    Martin Emmerich, Violine
    Woongwhee Moon, Violoncello
    Kyoko Frank, Klavier

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Warum kann ich meinen Kalender als CSV herunterladen?

Eine CSV-Datei kannst Du in einem Tabellen-Kalkulationsprogramm (z. B. Excel oder Numbers) öffnen. Dies ermöglicht Dir, die bei uns eingefügten Termine auch anderweitig zu verwenden.

Mit ein bißchen Übung lassen sich Tabellen auch schön stylen. So könntest Du z. B. bei Deinen Konzerten eine gedruckte Version Deines Terminkalenders auslegen.